Die Beckenkonstruktion mit anschliessender Spirulinaproduktion wird schrittweise in einigen Bildern aufgezeigt. Text und Entwürfe, die die Montage des Moduls sowie dessen Benutzung beschreiben, sind hier verfügbar. Die folgenden Bilder sollen nur als Beispiel dienen.
Erster Schritt: Vier Bretter begrenzen eine horizontale Fläche von 4 m auf 1 m und bilden einen 30 cm hohen Rahmen.

Zweiter Schritt: Eine Folie aus Polyethylen dichtet das 4 m2 grosse Beckenmodul ab.

Dritter Schritt: Das Bassin wird temporär in einen 1 m2 grossen Bereich für 200 Liter Spirulinakultur, die notwendige Basis der gesamten Beckenkultivierung, unterteilt.

Vierter Schritt: Für eine niedrige Bassinabdeckung genügen vier metallische Rahmen und eine transversale Stange.

Auf der Abbildung sind die Bewegungen einer elektrischen Pumpe (5 W) sowie die wassergeschützte Stromversorgung ersichtlich. Letztere erinnert an einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), der den Stromkreis überwacht.

Modul mit (und ohne, siehe oben) Schattenbedeckung (50%)



Ein durch Antenna Technologies entwickeltes Filtermodell: Ein Filterschlauch aus einem Siebdrucktuch (Polyester T140) von 60 cm Länge und einem Durchmesser von 4.5 cm. An einem Ende befindet sich ein Verbindungsglied; Das andere Ende wird mit einer Klammer verschlossen.

Der Filterschlauch wird an eine Pumpe angeschlossen.

Sobald der Filterschlauch voll ist, wird der Filter von Hand zusammengepresst, um den Flüssigkeitsanteil zu minimieren. Die im Schlauch enthaltene Spirulinapaste ist nun direkt geniessbar. Sie kann aber auch konserviert, d.h. getrocknet werden.

Die Spirulinapaste wird mit Hilfe einer Handpresse zum Trocken auf eine Ablage ausgebreitet.

Die getrockneten Spirulinafäden werden verkleinert: In einem Luft- und Licht-undurchlässigen Gefäss sind sie mindestens ein Jahr lagerungsfähig.