Spirulina, von einigen Völkern bereits seit Jahrhunderten konsumierte Cyanobakterien, wird in jüngster Zeit wieder entdeckt. Früher wurde Spirulina als "blau-grüne Alge" bezeichnet. Allerdings handelt es sich im eigentlichen Sinne um keine Alge – selbst wenn aus Bequemlichkeit weiterhin von "Algen" gesprochen wird.
Spirulina wächst natürlich in alkalischen Gewässern einiger Seen in warmen Zonen. Bei einer Grösse von 0.1 mm handelt es sich im Allgemeinen um kleine grüne Filamente, die je nach Stamm mehr oder weniger dicht und oft aufgerollt sind.
Anfänglich weckten der beeindruckende Proteingehalt von Spirulina sowie dessen schnelles Wachstum in mineralischem Milieu das Interesse von Forschern und Unternehmern. Aus umfassenden Analysen gingen weitere interessante Eigenschaften hervor: harmonische Proteinzusammensetzung, essentielle Fettsäuren, zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine wie z.B. Vitamin B12. Hohe Bekömmlichkeit sowie nachgewiesene Bioverfügbarkeit der Mikronährstoffe sind zusätzliche Pluspunkte von Spirulina. Ausserdem haben umfangreiche toxikologische Studien mögliche Bedenken aus dem Weg geräumt. Spirulina trägt in den USA das Label "GRAS": Generally Recognized As Safe (allgemein anerkannt als sicher).
Für weitere Informationen können Sie das Dokument Nutritional aspects of Spirulina (auf Englisch) einsehen.