« Gegen die schwer zu bekämpfende Malaria ist ein Kraut gewachsen »

Für den Artikel im Tages-Anzeiger vom 15. Januar 2010 klicken Sie hier

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Artikel Argemone

« Die Kranken in Missidougou trifft es hart. Vom kleinen Dorf im Südwesten Malis sind es 40 Kilometer bis zur nächsten Krankenstation. Die Strasse ist schlecht, unbefestigt und während der Regenzeit von metertiefen Flüssen gefurcht. Öffentlichen Verkehr gibt es ohnehin keinen, und an ein Durchkommen ist dann auch mit dem einzigen motorisierten Gefährt im Dorf, einem rostigen Mofa, nicht mehr zu denken. Wer in Missidougou an Malaria erkrankt, bleibt in der Regel dort und sucht Rat bei Thiemoko Bengaly, dem grauhaarigen Dorfchef und Heiler. »

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